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Viele Patienten haben Angst vor einem operativen Eingriff und möchten so wenig wie möglich davon mitbekommen. Das verstehen wir und versuchen, die beste Anästhesie-Lösung für Sie zu finden.

– Dr. Jörg Matschke

Lokalanästhesie

Eine lokale Betäubung schaltet Ihr Schmerzempfinden im Behandlungsbereich vollständig aus. Moderne Medikamente wirken sehr schnell und sorgen dafür, dass unsere Behandlung für Sie völlig schmerzfrei ist.

Lachgas-Sedierung

Warum Lachgas

Bei manchen Patienten löst eine bevorstehende Zahnoperation Unwohlsein oder sogar Angst aus. Diesen Patienten bietet die Lachgas-Sedierung (von lateinisch sedare, beruhigen), die Möglichkeit, sich entspannt und beruhigt beim Zahnchirurgen behandeln zu lassen.

Lachgas gilt in der Zahnheilkunde wegen seiner beruhigenden, angstlösenden Wirkung und sehr guten Verträglichkeit als eine der modernsten und sichersten Sedierungsmethode. In den USA, der Schweiz und den skandinavischen Ländern gehört die Sedierung mit Lachgas zur Standardtherapie. In Deutschland ist der Einsatz von Lachgas noch sehr innovativ, findet aber immer mehr Verbreitung, auch in der Behandlung von Kindern.

Wie Lachgas wirkt

Über eine kleine Nasenmaske wird ein Gemisch aus Sauerstoff und Lachgas gegeben. Lachgas wirkt beruhigend, entspannend und angstmindernd, gleichzeitig nimmt die Schmerzempfindlichkeit stark ab. Bei vielen Patienten löst Lachgas ein Kribbeln der Hände und Füße, ein Gefühl der Wärme, Leichtigkeit oder Schwere aus.

Während der gesamten Behandlung bleiben Sie ansprechbar und verlieren nicht das Bewusstsein. Der behandelnde Arzt kann die Tiefe der Entspannung nach Ihren Wünschen flexibel steuern, eine Überdosierung ist dabei aufgrund einer eingebauten Sperre zu 100 Prozent  ausgeschlossen.

Im Gegensatz zur Vollnarkose, die eine erhebliche Belastung für den Körper darstellt, hat die Sedierung mit Lachgas nahezu keine Nebenwirkungen, die Wirkung endet wenige Minuten nach der Behandlung und Sie sind wieder im Normalzustand.

Ein Patient berichtet über seine Lachgaserfahrung:



Vollnarkose

Wir bieten in unserer Praxis nach Bedarf Termine an, zu denen Eingriffe in Vollnarkose durchgeführt werden. Wir haben einen hierfür ausgestatteten OP-Bereich, die Vollnarkose wird von einem Facharzt für Anästhesie durchgeführt. Anschließend können Sie sich im Aufwachraum ausruhen und das Operationsgebiet kühlen. Wenn Sie eine Vollnarkose wünschen, sprechen Sie uns bitte darauf an.

Für wen ist eine Vollnarkose sinnvoll?

Für ängstliche Patienten ist in den meisten Fällen eine Behandlung unter Lachgas-Sedierung ausreichend. In Ausnahmefällen kann der chirurgische Eingriff in Vollnarkose durchgeführt werden. Dies betrifft Menschen mit einer ausgeprägten Zahnbehandlungsangst, Unverträglichkeiten gegenüber einer Lokalanästhesie, Kinder unter 12 Jahren, Menschen mit einer geistigen oder schweren körperlichen Behinderung.


Was muss ich vor und nach einer Vollnarkose beachten?

Vor einer Vollnarkose müssen Sie nüchtern sein. Bitte 8 Stunden vorher nicht essen, trinken oder rauchen. Nach dem Eingriff dürfen Sie nicht Auto fahren, lassen Sie sich bitte abholen. Zudem sind Sie 24 Stunden nicht verkehrsfähig.


Wer trägt die Kosten für eine Vollnarkose?

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine Vollnarkose nur dann, wenn sie medizinisch notwendig ist: Bei Kindern unter 12 Jahren, Unverträglichkeiten gegenüber einer Lokalanästhesie, Menschen mit einer geistigen oder schweren körperlichen Behinderung und Menschen mit einer (ärztlich anerkannten) Zahnbehandlungsphobie. Die Kosten für den chirurgischen Eingriff werden nach den üblichen Richtlinien übernommen.


Was ist der Unterschied zwischen Lachgas-Sedierung und Vollnarkose?

Bei der Lachgas-Sedierung handelt es sich um eine minimale Sedierung, Sie sind die ganze Zeit bei Bewusstsein, befinden sich aber in einem gelösten, angstfreien Zustand. Im Unterschied zur Vollnarkose ist keine künstliche Beatmung notwendig, Sie atmen selbstständig. Eine Vollnarkose stellt eine erhebliche Belastung für den Körper dar, während Sie wenige Minuten nach der Behandlung mit Lachgas wieder verkehrstüchtig sind.